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Sony-Akkus brandgefährlich - Rückruf von Dell-, HP- und Toshiba-Notebooks

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Rückruf von Notebooks der Hersteller Dell, HP und Toshiba

100.000 Akkus aus den Sony-Fabriken sind Brand-gefährlich, betroffen sind Notebook-Käufer von Hewlett-Packard (HP), Toshiba und Dell.
Sony-Akkus wurden bereits 2006 wegen brennenden Notebooks zurückgerufen, die Notebooks der meisten großen Hersteller waren betroffen, jetzt sind bislang 40 Fälle von Bränden durch Sony-Notebook-Akkus bekannt, Anwender erlitten teilweise Brandverletzungen.

Die Notebookhersteller Hewlett-Packard, Toshiba und Dell haben in der Nacht zum Freitag, dem 31.10.2008, eine Rückrufaktion für Notebookakkus gestartet. Wie es in einer Mitteilung der US Konsumenterschutzbehörde Consumer Product Safety Commission http://www.cpsc.gov heißt, sind insgesamt 100.000 Akkus betroffen, die aus den Fabriken von Sony stammen und weltweit verkauft wurden.

Als Grund für den Rückruf wird
Brandgefahr angegeben. Laut Sony kam es in 40 bekannten Fällen zu einer Überhitzung der Notebook-Akkus, in einigen wenigen Fällen erlitten Menschen leichte Verbrennungen.

Wegen Sony-Akkus kam es
bereits 2006 zu einer sehr große Rückrufaktion. Insgesamt waren damals fast zehn Mio. Akkus (Batterien) betroffen, die von nahezu allen Notebookherstellern verwendet worden sind.

Die Probleme bei den Batterien wurden von einer
Verunreinigung innerhalb der Akkuzellen verursacht. Berichte über in Brand stehende Notebooks häuften sich, schließlich wurde deren Verwendung in Flugzeugen aufgrund des Feuerrisikos kurzfristig verboten. Sony kostete die Akku-Misere damals etwa 360 Mio. Dollar.

Die nun
betroffenen Akkus wurden zwischen Oktober 2004 und Juni 2005 hergestellt. Verbaut wurden sie von Dell in den Inspirion- und Latitude-Modellen sowie von Toshiba in Satellite- und Tecra-Geräten. Hewlett-Packard integrierte die betroffenen in die Geräte Compaq Presario, HP Compaq und HP Pavilion. Des weiteren wurden die Akkus auch als Ersatzbatterien bzw. Ersatzakkus verkauft.

Kunden, die ein betroffenes Gerät erworben haben, sollen Ihr
Notebook nicht mehr benutzen und sich an den Hersteller wenden. Ob der eigene Laptop betroffen ist, kann anhand der Seriennummer überprüft werden. Entsprechende Informationen stellen die Notebookhersteller zur Verfügung.



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Hier finden Sie die Seriennummer zur Prüfung ob Ihr Notebook-Akku brand-gefährlich ist

Das Bild links zeigt, wo Sie die Seriennummer bei einem Notebook von Hewlett-Packard (HP) finden.

Das Video darunter zeigt die Explosion eines Notebooks der Firma LG. Die Wucht der Detonation und die herumliegenden Trümmerteile zeigen, welche Kräfte sich durch ein defektes Akku entwickeln können und wie groß die Gefahr ernster Verletzungen und von Schäden an Vermögenswerten ist!



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